Mein Weg zur ganzheitlichen Orthopädie und was diese für meine heutige Arbeit bedeutet.
Ich habe mich im Laufe meiner Aus- und Weiterbildung immer mehr mit der konservativen Orthopädie identifiziert. Daher habe ich mich in diesem Teilgebiet Spezialisiert und nach zusätzlichen Qualifikationen gesucht. Für mich bietet die Kombination aus konservativer Orthopädie und Komplementärmedizin einen tollen Synergieeffekt. Besonders die ärztliche Osteopathie ermöglicht eine perfekte Erweiterung meines diagnostischen und therapeutischen Ansatzes.
Der menschliche Körper ist eine ganzheitliche Einheit aus Körper (Soma), Geist und Seele. Somit kann sich eine Störung aus verschiedenen Anteilen (multifaktoriell)
des Ganzen zusammensetzen. Das Bedeutet, dass zum Beispiel Organbeschwerden auch Schmerzen im Bewegungsapperat auslösen.
Ein Krankheitsbild kann man übertragen sich vorstellen wie ein Mosaik. Jedes Steinchen ist eine Störung, die zum Gesamtbild beiträgt. Es gibt sogenannte "Schlüsselsteine" die das Bild deutlich verändern und andere Steinchen führen zu keiner wesentlichen Veränderung.
Um manche dieser o.g. multifaktoriellen Ursachen zu erkennen und zu behandeln, kann die Komplementärmedizin beitragen.
Für die Komplementärmedizin (= Sammelbezeichnung für unterschiedliche Behandlungsmethoden und diagnostische Konzepte, die sich als Alternative oder Ergänzung zu wissenschaftlich begründeten Behandlungsmethoden verstehen) zeigte ich schon früh in meinem Werdegang ein starkes Interesse.
So reifte der Entschluss, diese unterschiedlichen Ansätze zum Wohle des Patienten synergetisch zu vereinen im Sinne von ganzheitlicher Orthopädie.

